Brandenburgs düstere Aussichten
Donnerstag, Oktober 29th, 2009
Gut vier Wochen nach der Landtagswahl ist der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Linke gestern in Potsdam den Parteigremien vorgestellt worden. Auf mehr als 50 Seiten schreibt die SPD ihren bisherigen Kurs fest, der das Land Brandenburg in den zurückliegenden 19 Jahren in weiten Teilen zum entvölkerten Alten- und Armenhaus werden ließ, zu dessen bislang höchster Erhebung ein 18-Milliarden-Schuldenberg zählt.
Preußens “Streusandbüchse” wollen nun die Sozis mit Hilfe der Linken regieren, die bei den jüngsten Wahlen mit 27,2 Prozent fast ebenso viele Stimmen wie die SPD erhielt. Brandenburger, die aus Protest gegen die unsoziale Politik der Hartz-IV-Partei, gegen den unzureichenden Schutz der natürlichen Ressourcen, der heimischen Seen, Wälder und Felder seitens der Landesregierung wie auch gegen den Ausverkauf von öffentlichen Straßen, kommunalen Einrichtungen sowie Naturressourcen an internationale Konzerne ihre Stimme der Linken gaben, finden sich nun wieder auf der Seite jener, denen schon meine westpreußische Großmutter vorwarf, daß sie unser Volk verraten hätten.
