Stichwort ‘Mord’

Keine toten Juden in Jamlitz – Außer Spesen nichts gewesen?

Mittwoch, Mai 13th, 2009

Julius Färber64 Jahre nach der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht, wurde in den letzten Wochen im brandenburgischen Jamlitz ein Grundstück durchwühlt. Bereits von 2002 bis 2004 sollen im Umfeld Grabungen ohne Ergebnis durchgeführt worden sein. Nach “Erkenntnissen von Historikern” war man sich absolut sicher, daß am 2. und 3. Februar 1945 dort 753 Juden von Aufsehern eines Gefangenenlagers mit “Maschinenpistolen und Pistolen” getötet und in einem Massengrab beerdigt wurden.

Den Grabungen auf dem letzten vermuteten Fundort der Leichen, war ein jahrelanger Streit mit dem Grundstückseigentümer vorausgegangen. Der Mann hatte sich geweigert, “Wissenschaftlern und Historikern” die Genehmigung zu erteilen, sein Grundstück zu durchwühlen. Mehrere Gerichte gaben ihm dabei Recht. Zwischenzeitlich dachte man bereits über Zwangsenteignung nach, um doch noch dem “Verbrechen”, das durch “gesicherte Erkenntnisse und Zeugenaussagen bestätigt wurde”, auf die Spur zu kommen. Letztlich kaufte, politisch konform und gewollt, die Gemeinde das Grundstück und ermöglichte so die Suche.

Heute nun mußte der brandenburgische Innenminister Schönbohm (CDU) laut ddp die scheinbar falschen Vermutungen eingestehen und  zugeben: “Wir haben nicht gefunden, was vermutet wurde, es wurden keine Gebeine entdeckt”. Und so wird aus “gesicherten Erkenntnissen und Zeugenaussagen” doch nur noch eine Vermutung. Diese Vermutung reichte allerdings aus, über mehrere Jahre einem Bürger nach seinem Eigentum zu trachten.

Wieviel Millionen die ganze ergebnislose Aktion in den letzten Jahren mit diversen Gutachter- , Gerichts- und weitere Kosten den Steuerzahler gekostet hat, wird man wohl nicht wirklich erfahren.

Erfolgreich verschweigt man jedoch dafür in der Öffentlichkeit weitgehend die Ermordung vermutlich tausender deutscher Zivilisten in Marienburg (NPD-MV berichtete). Hier stellten die polnischen Behörden, nach dem Fund von rund 1500 Schädeln, bereits nach drei Tagen die Ermittlungen ein…es waren ja nur deutsche Zivilisten…

Befürchten staatlich finanzierte “Wissenschaftler und Historiker” und ihre politischen Geldgeber womöglich, daß man in den offiziellen “gesicherten Erkenntnissen und Zeugenaussagen” und somit in der Geschichtsschreibung über Täter und Opfer etwas zurecht rücken muß?

Damit wir uns hier nicht falsch verstehen. Jedes Verbrechen an Menschen ist zu verurteilen und rechtlich zu verfolgen. Egal von welcher Seite aus dies geschieht oder geschehen ist. Die Aufklärung solcher Verbrechen muß jedoch durch freie wissenschaftliche Forschung geschehen, ohne politischen Druck, vorgegebene Ergebnisse und einseitige Schuldzuweisungen. Solange dies nicht möglich ist, und dies sogar unter Strafe steht, wird man aus der Vergangenheit keine endgültigen Schlüße ziehen können, keine Lehren für die Zukunft ziehen können und es könnte vermutlich im schlimsten Fall so mancher Zweifel, der nicht friedensstifftend wirken kann, bleiben.