Stichwort ‘SED’

Ein Unrechtssystem jagt das nächste

Mittwoch, Juli 15th, 2009

stasiDaß die BRD aufgrund ihrer Gründung und den damit in Zusammenhang stehenden Ereignissen an einer zweifelhaften Legitimität krankt, war dem aufmerksamen Betrachter der politischen Gegebenheiten hierzulande seit langem klar. Doch allzu oft brüstete sich das abgehobene Parteienkartell damit, Vertreter des freiesten und demokratischsten Staates zu sein, der je auf deutschem Boden existierte.

Nun kommen erneut Zweifel an diesen abenteuerlichen Selbstbezichtigungen auf. Die Nachricht, daß noch heute über 17.000 ehemalige Mitarbeiter des totalitären und brutalen Unterdrückungsinstrumentes der DDR namens Stasi in unseren Verwaltungen tätig sind, schlug ein wie eine Bombe. Noch heute sitzen diejenigen, die vor über 20 Jahren Oppositionelle, aber auch normale Bürger wegsperrten, tagelang unter menschenunwürdigen Bedingungen verhörten, an den Schaltstellen der Macht. Ein Skandal – der zwar tief in den moralischen und heuchlerischen Sumpf des BRD-Systems blicken läßt, aber für interessierte Kreise gar nicht mal so überraschend daherkommt.linke

Denn warum hörte die Spitzelei nach dem offiziellen Untergang der DDR nicht auf, sondern nahm erst danach Orwellsche Züge an? Heute werden Tausende Mitarbeiter in ihren Firmen überwacht, kein Schritt kann in der Öffentlichkeit getan werden, ohne daß das fiese Glubsch-Auge von “Big Brother” uns dabei zusieht und alles aufzeichnet. Seit der Bundesinnenminister Schäuble seine Stellung dazu mißbrauchte, per Gesetzgebung Willkürakte zu legitimieren, ist nichts mehr sicher. E-post-Aufzeichnung, SMS-Überwachung, Lauschangriffe, unbemerkte Erstellung von Bewegungsprofilen – alles Instrumente eines Systems, welches vor lauter Angst vor den eigenen Bürgern die Hosen längst voll hat.

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Ein Aussteiger der SED-Nachfolgepartei packt aus

Montag, Juni 1st, 2009

Wie die LINKE von der ANTIFA dominiert wird und eigene Mitglieder diskreditiert werden. Ein Aussteiger berichtet.

Ein Aussteiger der SED-Nachfolgepartei packt ausExtremistisches Gehabe ohne politische Inhalte, primitivste Hetzpropaganda, Gewalt, Intoleranz: Die LINKE scheint sich für fast nichts mehr zu schade zu sein. Nun ließ die jüngste Hetze gegen die sozialpolitische Sprecherin der NPD, Antje Hiekisch, einem Aussteiger aus der Linkspartei scheinbar den Kragen platzen. Augenscheinlich herrscht ein immenser Druck auf die Aussteiger, denn er wandte sich anonym an die NPD. Seine Meinung soll dennoch der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Vorbemerkung: Zuschriften müssen nicht die Meinung der Redaktion darstellen.
Und nun die Zuschrift im Wortlaut:

Sehr gehrte Damen und Herren,
als Aussteiger aus der Linkspartei wende ich mich an Sie, um das Schweigen über die mittlerweile immer stärkere Dominanz von Extremisten in der Partei zu durchbrechen. Daß ich vorziehe, meinen Namen nicht zu nennen, ist keine Feigheit, sondern ganz normale Vorsicht, denn inzwischen geht die Partei mit Abtrünnigen nicht gerade glimpflich um. Bettina Simon, die von mir sehr geachtete Noch-Landtagsabgeordnete aus unserer Region, sah sich ja nach ihrem Austritt leider sogar veranlaßt, nach Dresden zu ziehen. Dafür gab es sicherlich triftige Gründe! Bis vor kurzem war Bettina unser linkes soziales Gewissen im Regionalverband Oberlausitz. Sie verkörpert einen wirklich demokratischen Geist, was sie nach meiner Überzeugung auch schon in der SED tat. Jetzt schweigt dieser Geist, zumindest innerhalb der Linkspartei. Er kapitulierte anscheinend vor den Extremisten in den eigenen Reihen, wie ich auch.

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